Simulator: Kreuzen, Ideale Wende

Optimale Segel-Strategie: VMG im Kreuzkurs

Passe den **Am-Wind-Winkel** und die damit verbundene **Bootsgeschwindigkeit** an, um die optimale **VMG (Velocity Made Good)** und die schnellste Zeit zum Ziel zu finden. **Beide Punkte (Start & Ziel) können verschoben werden.** Der direkte Kurs wird gewählt, sobald der Wind dies zulässt.

Kurs: Kreuzkurs
Zeit zum Ziel: — min
VMG (Zum Ziel): — kn

Einstellungen

45°
6.5 kn
Legende:
Startposition (beweglich)  |  Zielposition (beweglich)
No-Go Zone (Totzone)  |  Windachse (Wind weht in Pfeilrichtung)
Laylines (Basis f. Am-Wind-Winkel am Ziel)  |  Direkter Kurs (wenn möglich)
**Kreuzkurs (Wird nur gezeichnet, wenn nötig):** Streckbug (Erster Bug zum Wendepunkt)  |  Holebug (Zweiter Bug/Zielkurs)  |  Holebug (Ein-Bug-Kurs zum Ziel)

Begriffserklärungen

Holebug: Der Schlag, der anteilig mehr den seitlichen Abstand zum Zielpunkt als die Höhe zum Ziel korrigiert. Dieser hat eine größere Abweichung von der Zielpeilung.

Streckbug: Der Schlag, der die meiste Strecke in Richtung des Ziels macht, also Höhe gewinnt. Es ist der Kurs, der weniger Abweichung zur Zielpeilung hat.

Totzone/No-go-Zone: Der Bereich, in dem man hoch am Wind zum wahren Wind nicht mehr fahren kann. Dieser Bereich ist abhängig vom kleinsten Winkel zum scheinbaren Wind und der eigenen Geschwindigkeit. Der Winkel zum wahren Wind ist größer, als der Winkel des Verklickers oder der Windanzeige! Siehe hierzu auch den Simulator: Wahrer Wind vs. Scheinbarer Wind beim Segeln

Erkenntnisse

  • Strategisch ist es vorteilhaft, den Streckbug zuerst zu fahren
  • Wenn man sich auf einer Linie quer zur Windachse bewegt, bleibt die Distanz zum Ziel immer gleich.
  • Liegt das Ziel exakt gegen den Wind, ist die zu fahrende Strecke am längsten.
  • Weniger Tote Zone, d.h. die Fähigkeit, einen kleineren Winkel zum scheinbaren Wind zu fahren, erlaubt in mehr Fällen, den direkten Weg zu fahren.
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